Teilnahme am aktuellen Webinar für Kurzentschlossene

Aktuell: „Additive Fertigung: Technologien und Fallstudien aus Forschung, Entwicklung und industrieller Anwendung“

Hochschule Trier, 14.06.2018 um 16:00 Uhr.

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Die Übersicht der Webinarbeiträge wird kontinuierlich aktualisiert.

Die Beiträge aus der Vergangenheit finden Sie am Ende der Seite. Den Link zum Download erhalten Sie auf Anfrage.


webinarREIHE "Additive Fertigung"


14.06.2018 Additive Fertigung: Technologien und Fallstudien aus Forschung, Entwicklung und industrieller Anwendung

Die Additive Fertigung wird im Zuge der Digitalisierung zu einer industriellen Revolution beitragen. Unternehmen müssen die Potenziale dieser Technologie frühzeitig erkennen und können durch Kostensenkungen in einer effizienteren Produktentwicklung mit völlig neuen Gestaltungsmöglichkeiten erheblich profitieren. Durch Anwendung und Fertigung bionischer Strukturen im Leichtbau, der Funktionsintegration bei der Bauteilgestaltung oder der Individualisierung von Produkten bis zur Losgröße 1 können Produkte und Prozesse völlig neu definiert werden.
Dadurch verändert sich die traditionelle Vorgehensweise im gesamten Produktlebenszyklus. Anwendungen aus der Additiven Fertigung durchdringen dabei nahezu jeden Produktbereich vom Produktdesign über die Produktentwicklung bis zur Fertigung/Produktion in Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Luft- und Raumfahrt oder der Medizintechnik aber auch andere Branchen wie Gestaltung, Lebensmitteltechnik, Architektur und Logistik
Im Labor für Digitale Produktentwicklung und Fertigung (LDPF) an der Hochschule Trier werden die oben genannten Technologien bereits seit Jahren erfolgreich eingesetzt - in praxisnaher Lehre, aber auch in Forschung und Entwicklung, häufig in Kooperationsprojekten mit der Industrie im Ideen-, Wissens- und Technologietransfer.
Das Webinar gibt eine Technologie- und Verfahrensübersicht und zeigt Fallstudien zu praktischen Anwendungen aus Lehre, Forschung und Entwicklung.

Referent: Michael Hoffmann

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Vom 3D-Druck zum digitalen Geschäftsmodell

Referent: Christoph Krause

Wie kann die additive Fertigung zur Chance für Handwerk und Mittelstand werden.
 
Ein Praxiseinblick in die Welt der additiven Fertigung (3D-Druck) auf dem Weg zur 4.0. Individuell angepasste Hörgeräte, passgenaue Zahnkronen, individuelle orthopädische Innenschuhe, Maschinenbauteile oder ganze Fertigmodule im Hausbau sind nur eine kleine Auswahl additiv gefertigter Produkte, die direkt anhand digitaler Konstruktionsdaten Schicht um Schicht entstehen. Die Entwicklung der »Additiven Produktion« ist rasant und verändert den gesamten bisherigen Prozess der Produktentwicklung- und Fertigung grundlegend. Die Individualisierbarkeit von Produkten, eine extrem große Komplexität der Produktgeometrie und mögliche Kostenersparnisse sind nur einige der Vorteile des 3D-Drucks.
Anhand erfolgreicher Praxisbeispiele gibt das Webinar einen spannenden Einblick in alle wichtigen Verfahren der additiven Fertigung und zeigt die Schnittstellen zwischen Mensch und Technik von der 3D-Konstruktion bis zur Einbindung der Kunden in den Entwicklungs- und Produktionsprozess auf.

 

 


Einsatz vom Composite-3D-Druck in der Fahrzeugindustrie

Logo IKW Hochscuhle Kaiserslautern

Referent: Prof. Jens Schuster

Additive Fertigung im Fokus des DVS: „Erfolgreich in Bildung, Forschung, Regelwerk und Kooperation

Referent: Marvin Keinert, M.Sc. IWE

DVS Flyer zur Additiven Fertigung

 

 

3D-Druck aus betriebswirtschaftlicher Perspektive: Chancen und Risiken

Referent: Prof. Jörn Block

 

 

Robaama – Additiv in anderen Dimensionen

Referent: Herr Messemer

 

 

Nutzung additiver Fertigungsverfahren zur Realisierung strukturierter chemischer Reaktoren aus Metall

Referent: Herr Christian Hofmann (Fraunhofer IMM, Gruppe Reaktor- und Komponentendesign)

 

 

9.11.2017 | Grundlagen und Anwendungen für metallische Werkstoffe

Referent: M. Sc. Gläßner

Webinar Additive Fertigung – Grundlagen und Anwendungen für metallische Werkstoffe des Lehrstuhls für Fertigungstechnik und Betriebsorganisation der Technischen Universität Kaiserslautern.

In seinem Beitrag wird M. Sc. Gläßner auf die Grundlagen der Additiven Fertigung eingehen, die Gründe für die Eignung des Verfahrens für kleine Stückzahlen darlegen und auf die Bewältigung einer hohen Varianz eingehen.

 


14.12.2017 | Additive Fertigung: Designoptimierte Bauteile direkt vom Reißbrett

Referent: Dr. Stephan Kramer

Mit dem Aufschwung des 3D-Drucks hat auch das Fraunhofer Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) begonnen, Aktivitäten auf diesem Gebiet zu entfalten. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung effizienter Simulationswerkzeuge zur zuverlässigen Vorhersage der Abweichungen des tatsächlich gebauten Bauteils von der ursprünglichen CAD-Form.

Dieser Beitrag soll erläutern, warum der 3D-Druck komplizierter Bauteile kein Selbstläufer ist und warum eine dem eigentlichen Bauproze? vorgeschaltete Simulation hilft Kosten zu sparen und manchmal die korrekte Ausführung des 3D-Drucks überhaupt erst möglich macht. Zusätzlich wird ein Überblick über die aktuell am Markt verfügbaren Softwarelösungen und ihre Fähigkeiten "direkt vom Reißbrett" zu drucken, gegeben.

Anhand des selektiven Laserschmelzens im Pulverbettverfahren sollen die für den Endanwender relevanten physikalischen Prinzipien des Bauprozesses und die verfahrensbedingten spezifischen Eigenschaften gedruckter Bauteile erklärt werden. Darauf aufbauend soll veranschaulicht werden, welche Eingabedaten nötig sind, um entweder selbst oder bei einem Auftragsfertiger ein Bauteil für professionelle Anwendungen drucken zu können.

 

 

11.1.2018 | 3D-Druck und die Rechte des Geistigen Eigentums

 

 

Referentin: Dipl.-Wirtsch.-Ing. Lena Kuhn

Der 3D-Druck wird die Fertigung in verschiedenen Bereichen revolutionieren: Bauteile können so ohne weiteres individuell angepasst und dezentral gefertigt werden. Auch der Nachbau von bestehenden Objekten ist durch moderne 3D-Scanner, welche das gescannte Objekt als digitale dreidimensionale Vorlage wiedergeben, denkbar einfach. Beim Scannen, Drucken oder auch der Weitergabe der dreidimensionalen Druckvorlage können verschiedenste Rechte des Geistiges Eigentums berührt werden: Urheberrecht, Patent- oder Gebrauchsmusterrecht, Designschutz und Markenrecht. Im Rahmen des Webinars soll die Relevanz dieser Schutzrechte für die 3D-Druck-Technologie herausgestellt werden.

15.02.2018 Umsetzung einer Produktidee im 3D-Druck

Referenten: Dipl.-Ing. Maximilian Ley und Dipl.-Ing. Nils Buschhorn

Webinar Umsetzung einer Produktidee im 3D-Druck des Lehrstuhls für Konstruktion im Maschinen- und Apparatebau der Technischen Universität Kaiserslautern.

Die beiden Referenten aus der Arbeitsgruppe für Additive Fertigung des Lehrstuhls werden in dem Webinar konkrete Herausforderungen, aus Sicht der Produktentwicklung, beim Einsatz dieser Fertigungstechnologie diskutieren.

Dabei wird der 3D-Druck sowohl aus der Perspektive der sich bietenden Möglichkeiten aber auch in Bezug auf bestehende Restriktionen an konkreten Beispielen entlang der gesamten Prozesskette näher beleuchtet.

In diesem Rahmen wird auch auf verschiedene Aspekte der Bauteiloptimierung sowie Bauteilprüfung eingegangen.

15.03.2018 3D-Druck für Glas – Status und Zukunft mit einen außergewöhnlichen Werkstoff

Referent: Bernd Hoppe

Der 3D-Druck (Additive Fertigung) ist eines der zahlreichen Verfahren zur Herstellung eines dreidimensionalen Objekts, von einfachen bis komplexen Geometrien. Dabei hat die Additive Fertigung seit ihrer Konzeption, wie sie Charles Hull in seinem Patent von 1984 für die Konstruktion von Bauteilen aus einem UV-vernetzungsfähigen Polymer erstmals dokumentiert hat, bedeutende Entwicklungen durchlaufen. Der globale Markt für den 3D-Druck aller Materialien hat mittlerweile einen Wett von mehreren Milliarden Dollar mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 34 Prozent erreicht (Wohlers Report 2015).
Materialien auf Glasbasis können deshalb wegen ihrer Härte, optischen Eigenschaften, Erschwinglichkeit und Verfügbarkeit das Potenzial haben, zukünftig einen besonderen Stellenwert im Bereich der additiven Fertigung einzunehmen. Damit ergibt sich für SCHOTT eine attraktive Marktchance speziell für die Additive Fertigung angepasste glasbasierte Materialien bereitzustellen oder selbst Produkte mit diesen neuartigen additiven Technologien zu entwickeln.
In dieser Präsentation sollen dazu die wichtigsten physikalischen und chemischen Eigenschaften des Werkstoffs Glas und verfügbare Glastypen und –formen für die additive Fertigung im Überblick vorgestellt werden. Außerdem werden die verschiedenen, weltweit durch Institute und Firmen in Entwicklung befindlichen, additiven Technologien für den 3D-Druck von Glas mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen erklärt und erste damit erzielte Ergebnisse gezeigt.

19.04.2018 Hightech-Metalle für neue industrielle Anwendungen in der additiven Fertigung

Referent: Dr. Rainer Meisel (Heraeus Additive Manufacturing GmbH)

Additive Manufacturing hat sich zu einem nachhaltigen Trend entwickelt, in dem täglich neue Anwendungen erschlossen werden. Industrie 4.0 und Digitale Transformation treiben die Entwicklung weiter voran. Um diesen Prozess erfolgreich zu gestalten müssen alle Faktoren für ein optimales Druckergebnis aufeinander abgestimmt sein.
In diesem Beitrag werden die besonderen Herausforderungen in der Herstellung und Verarbeitung von qualitativ hochwertigen Metallpulver vor allem auf die Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie sowie Medizintechnik vorgestellt. Für diese Bereiche fertigt Heraeus spezielle hochwertige Metalle wie Edelmetalle, hochschmelzende Refraktärmetalle, amorphe Legierungen, Titan, Titanaluminide und hochfeste Aluminium-Legierungen. Für jedes Metallpulver werden die optimalen Druckparameter für das spezielle Bauteil entwickelt. Dabei kommen auch Verfahren wie Simulation für effiziente Prozessmodellierung zum Einsatz.

17.05.2018 Elastomere in der additiven Fertigung am Beispiel der Silicone

Referent: Dr. Vera Seitz

Mit der Weiterentwicklung der additiven Fertigungsverfahren vom Prototypenbau hin zur Fertigung von Endprodukten nimmt der Bedarf an leistungsfähigen Werkstoffen für den 3D-Druck deutlich zu. Im Vergleich zu Metallen und thermoplastischen Kunststoffen, die zu den etablierten Materialien in der additiven Fertigung zählen, stehen die Elastomere erst seit kurzem für den 3D-Druck zur Verfügung. Additiv gefertigte Gummiprodukte eröffnen dabei völlig neuartige Anwendungsfelder beispielsweise im Bereich des klassischen Maschinenbaus oder auch der Medizintechnik. Die besonderen Materialeigenschaften der Elastomere erfordern dabei neuartige Technologien, um diese im 3D-Druck verarbeiten zu können. Im Rahmen dieses Webinars wird ein Überblick über Elastomere und geeignete additive Fertigungsverfahren für deren Verarbeitung gegeben. Am Beispiel der Siliconelastomere werden 3D-Druck-Verfahren, wie insbesondere die ACEO® Drop-on-Demand Technologie, sowie deren Anwendungsfelder im Detail erläutert.

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