Bildverarbeitung erleichtert die Diagnostik

Dez.2017 Rundschreiben Transferinitiative RLP, Personalisierte Medizin

Bildverarbeitung erleichtert die Diagnostik

Schon heute werden Bildverarbeitung und künstliche Intelligenz in der Radiologie und Pathologie angewandt. Sie helfen Ärzten schneller und vor allem mit höherer Sicherheit Diagnosen zu stellen. Die Verbesserung solcher Verfahren ist auch in Rheinland-Pfalz ein wichtiges Forschungsfeld mit Arbeitsgruppen in Kaiserslautern, Mainz, Remagen, Koblenz und Trier.

Auf der internationalen Gesundheitsmesse MEDICA 2017 stellte die Arbeitsgruppe Computergrafik und HCI der Technischen Universität Kaiserslautern vor wie Computertomographie (CT) Scans frühzeitig Aufschluss über eine Aterienverkalkung geben können. Durch neue Bildverarbeitende Verfahren konnte die Diagnose deutlich verbessert werden. Grundlage für die innovative Methode ist das sogenannte SeeU-Projekt der TU Kaiserlautern in Zusammenarbeit mit Partnern in Kolumbien und den USA. Die Aterienverkalkung, eine der häufigsten Ursachen von Gefäßerkrankungen, ist nur eine von vielen Erkrankungen, bei denen der Algorithmus Anwendung finden könnte.

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