Schweiß- & Hybridfügetechnik | Metallindustrie in RLP

Branchen-Gespräch

Die Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt hat durch das Referat „Industrie“ gemeinsam mit dem Technologie-Institut TIME, den Netzwerken der Fahrzeugindustrie und den Wirtschaftsfördergesellschaften der Regionen Altenkirchen, Kaiserslautern, Montabaur und Neuwied am 26. April 2017 zum Branchendialog zu dem Thema Schweiß- und Hybridfügetechniken in der Metallindustrie in Rheinland-Pfalz in die Räumlichkeiten des Ministeriums eingeladen. „Mit den Branchen-Gesprächen verfolgen wir das Ziel, den Austausch über wichtige Technologiethemen zwischen Unternehmen, Wissenschaft und Transfereinrichtungen zu unterstützen. Ich freue mich, wenn diese Gespräche dazu beitragen, Impulse für die Zukunftsentwicklung der Unternehmen zu setzen“, sagte Staatssekretärin Schmitt mit Blick auf die regelmäßig stattfindenden Branchen-Gespräche im Wirtschaftsministerium.

Der Einladung sind gut 30 Vertreter aus Unternehmen, aus wissenschaftlichen Einrichtung und Multiplikatoren gefolgt. Nach der Begrüßung gab es Beiträge zu den Chancen von Entwicklungsprojekten (Herr Kraft, Wirtschaftsförderung Altenkirchen), über die Perspektiven der Schweißtechnik (Dr. Polzin, TIME gGmbH) und die Technologien und Potentiale der Hybridfügetechnik (Prof. Geiß, TU Kaiserslautern). In der Anschließenden Podiumsdiskussion äußerten sich Frau Dr. Wagner (Schneider optische Werke), Herr Bay (General Dynamics), Dr. Eicher (EvoBus), Prof. Geiß und Dr. Polzin zu den Zukunftsaussichten der Fügeverfahren, zu den Anforderungen der Verfahren über den Lebenszyklus der Produkte hinweg und die notwendige Qualitätskontrolle. Alle Vertreter waren sich darin einig, dass die Auswahl des optimalen Fügeverfahrens in Absprache mit den Spezialisten in einer frühen Phase des Entwicklungsprozesses erfolgen muss. Die Auswahl des passenden Verfahrens muss bei jeder Änderung der Konstruktion oder der Rahmenbedingungen neu erfolgen. Es bestand Einigkeit darüber, dass es nicht das eine Verfahren für alle Anwendungen gibt. Die Verfahren werden weiterentwickelt, so dass es für die verschiedensten Anwendungen optimierte Lösungen gibt.“

Pressemitteilung vom 26.04.2017, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau RLP

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